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        NEWS |


        STW N?rdlingen: ORBIMAT 180 SW schwei?t Edelstahl-Ventilknoten für Getr?nkeindustrie

        Weniger Produktions- und Servicekosten – bessere Qualit?t und sichere Dokumentation


        N?RDLINGEN – STW geh?rt zu den wenigen europ?ischen Herstellern modernster Technik für die Getr?nkeindustrie. Speziell mit Komponenten rund um Edelstahl-Verrohrungen ist der Mittelst?ndler Weltspitze. Tausende Schwei?n?hte pro Ventilknoten werden wirtschaftlich wie zuverl?ssig mit der Orbitaltechnik aus dem Hause Orbitalum realisiert. Dabei kommt jetzt die neue Industrie 4.0-taugliche Stromquelle 180 SW zum Einsatz.

        In der Lebensmittel- und Getr?nkeindustrie geht es bei der Prozesstechnologie nicht nur um die Zuverl?ssigkeit und Wirtschaftlichkeit der Anlagen, sondern auch um die Einhaltung hoher Hygienestandards. Eine Vielzahl von Ventilen sorgt bei flüssigen Medien für deren richtigen Zu- und Abfluss. Dabei dominieren heute zunehmend sogenannte Ventilknoten, die beim Hersteller schon zu kompletten Einheiten individuell aus Passstücken, Rohren und Ventilen aufgebaut werden.
        ?Genau hierauf haben wir uns spezialisiert und beliefern Anlagenbauer in der ganzen Welt“, erkl?rt STW-Gesch?ftsführer Georg Slavik. Seine Kunden kommen aus der Lebensmittel- und Getr?nkeindustrie, aber auch aus den Bereichen Pharma- und Kosmetik-Herstellung sowie der Chemischen Industrie. Seit dem Gründungsjahr 2000 hat sich der zertifizierte Schwei?fachbetrieb fokussiert auf die besonderen Anforderungen im Edelstahl-Rohrleitungsbau nach AD 2000-Merkblatt HP 0 / HP 100 R / DIN EN ISO 3834-2. ?Wir stellen solche Prozessanlagen her, planen Edelstahl-Rohrleitungen nach den h?chsten Qualit?tsanforderungen und realisieren kundenspezifische Ventilknoten, beispielsweise für Brauereien und Getr?nkehersteller.“
        Gut 150 dieser komplexen Baugruppen bauen die rund 60 STW-Mitarbeiter j?hrlich. ?Die kosten schon mal einen hohen sechsstelligen Betrag“, sagt Fertigungsleiter Andree Müller.

        Ohne festgelegte Parameter kein Schwei?en
        Wurden früher die Edelstahlrohre mit den Ventilgeh?usen und Flanschen per Hand verschwei?t, kommt bei STW seit einigen Jahren die Orbitalschwei?technik des Singener Herstellers Orbitalum zum Einsatz. Müller: ?Mit dieser Technik erreichen wir eine gleichbleibend gute Qualit?t der Schwei?n?hte, weil sie keine Probleme mit Ermüdung oder Konzentration hat. Wir entlasten unsere Schwei?er von der Routine, so dass sie sich ganz auf die Fertigungsüberwachung konzentrieren k?nnen.“ Jetzt hat ihn Orbitalum-Gebietsverkaufsleiter Josef Heckl von der neuen Stromquelle 180 SW überzeugt. ?Sie ist Industrie 4.0 tauglich, weil erstmals eine digitale Vernetzung von Mensch und Maschine mit einer umfassenden Dokumentation m?glich ist.“
        Diese intelligente Schwei?stromquelle verbindet den orbitalen Schwei?prozess mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik und sorgt für beste Schwei?ergebnisse, hohe Wirtschaftlichkeit, nachhaltiges Qualit?tsmanagement und eine bemerkenswerte Prozesssicherheit. Heckl: ?Die lückenlose Datenaufzeichnung und -sicherung im LAN des Kunden bringen eine hohe Transparenz, wie sie Industrie 4.0 fordert. Alle Daten k?nnen im internen Systemspeicher und auf einem externen USB-Datentr?ger gesichert werden.“ Neben den schwei?technisch relevanten Basisparametern wie das verwendete Gas, Rohrdurchmesser, Material und Wandst?rke kann der Kunde weitere Daten festlegen, z.B. den Bediener, den Gaslieferanten, den Bauteil-Hersteller usw. ?Erst wenn die gewünschten Informationen vorliegen, startet der ORBIMAT 180 SW den Schwei?prozess“.

        Bessere Planung: Online-Zugriff auf Projekte und Parameter
        über die integrierte LAN- und WLAN-Schnittstelle l?sst sich der 180 SW ins Kundennetzwerk einbinden: Der gesamte Schwei?prozess kann so unmittelbar nachverfolgt werden, weil Bediener, Arbeitsvorbereiter und Qualit?tssicherer über unterschiedliche Benutzerebenen jederzeit Zugriff auf Projekte und Daten haben. Alle Schwei?daten und -programme jeder einzelnen Schwei?ung sind lückenlos abruf- und dokumentierbar, k?nnen analysiert und für künftige Schwei?ungen übernommen oder optimiert werden.
        Produktionsabl?ufe lassen sich so besser planen, sind au?erdem sicherer sowie kosten- und zeitsparender. Durch den zentralen Datenpool ist es m?glich, auf alle Variablen der ORBIMAT-Stromquellen im Netzwerk zuzugreifen. Der 180 SW ist damit ein wichtiger Baustein beim Aufbau eines nachhaltigeren Qualit?tsmanagements. 4 USB-Anschlüsse er?ffnen zudem eine zukunftsorientierte Konnektivit?t.

        Bessere Bedienung: Intuitive und vielsprachige Menüoberfl?che
        ?Unsere Mitarbeiter schw?ren mittlerweile auf die leichte wie sichere Bedienbarkeit des Orbitalum-Systems“, sagt STW-Fertigungsleiter Andree Müller. Bedient wird der ORBIMAT 180 SW über das gro?e 12,4“-Farb-Touch-Display oder alternativ mit dem multifunktionalen Drehsteller, wie er aus dem Automobil-Sektor bekannt ist. Die grafikunterstützte, mehrsprachige Menüoberfl?che erm?glicht eine einfache und intuitive Bedienung und Parametrierung der Schwei?stromquelle. über Softkeys sind wichtige Befehle direkt aufrufbar. Der neue ORBIMAT arbeitet mit einem Betriebssystem, das selbst nach abrupten Systemabschaltungen und Stromausf?llen, wie sie z.B. auf Baustellen vorkommen, ohne Datenverlust sauber wieder anl?uft. ?Das bringt uns in der Fertigung die h?chstm?gliche Sicherheit“, so Müller. ?Durch die integrierte Auto-Programmierfunktion mit vielen hinterlegten Schwei?programmen haben wir in der Regel einen Optimierungsbedarf von unter 10%. Durch wenige Probeschwei?ungen kommen wir schnell zu besten Schwei?ergebnissen.“

        Geringere Produktions- und Service-Kosten
        Der ORBIMAT 180 SW steigert die Effizienz in Prozessen auch aufgrund der digitalen und pr?zisen Schwei?gasregelung. Diese erm?glicht Schwei?ungen mit h?chster Reinheit bei geringem Gasbedarf, was die Kosten pro Schwei?ung senkt. Die im Schwei?programm gespeicherten Gasmengenwerte führen so zu reproduzierbar guten Schwei?ergebnissen.
        Mit der automatischen Rotor-Stopp-Funktion ergibt sich eine h?here Sicherheit: Wird der Schwei?kopf-Rotor im automatischen Umlauf durch Schwerg?ngigkeit oder durch ein Hindernis am Rotationsvorgang gehindert, stoppt die Stromquelle dank Drehmoment-Kontrolle unmittelbar die Rotorbewegung des Schwei?kopfes. Daraus ergeben sich eine signifikant h?here Lebensdauer des Schwei?kopfes sowie deutlich niedrigere Servicekosten. Teure Produktionsausf?lle durch Ausschuss werden vermieden.

        Kürzere Schwei?zyklen und mehr Produktivit?t
        Um die Gasvor- und -nachstr?mzeiten zu minimieren, hat Orbitalum eine Flow-Force-Funktion integriert, die den Schwei?prozess bei Verwendung von geschlossenen Schwei?k?pfen entscheidend verkürzt: Durch die digitale Gassteuerung wird Schutzgas mit sehr hohem Volumenstrom direkt vom Druckminderer in den Schwei?kopf geleitet – der unerwünschte Restsauerstoff wird dabei sto?artig ausgespült. Die dadurch reduzierten Vor- und Nachstr?mzeiten ergeben deutlich kürzere Prozesszeiten, verbrauchen weniger Schutzgas und erh?hen somit die Produktivit?t.
        Au?erdem ergibt sich eine l?ngere Standzeit der Schwei?elektrode. Denn durch die optional einstellbare Permanent-Gas-Funktion wird das Eindringen von Sauerstoff in den Schwei?kopf auch w?hrend den Nebenzeiten verhindert. Dadurch erreicht das ORBIMAT-System nahezu anlauffreie N?hte bei gleichzeitig niedrigen Prozesszeiten.
        ?Wir verwenden für unsere unterschiedlichen Rohrdurchmesser vier verschiedene ORBIWELD-Schwei?k?pfe, mit denen wir Rohrdurchmesser von 3 bis 170 mm bearbeiten k?nnen“, so Müller. Wie bei allen ORBIMAT-Stromquellen erkennt auch der 180 SW automatisch den jeweils angeschlossenen Kopf, so dass der Bediener vor Schwei?beginn lediglich sein vorgegebenes Schwei?programm aufrufen und den Prozess starten muss.

        Formsch?nes Geh?use für gutes Handling
        Passend zur modernen Fertigungsumgebung steckt der ORBIMAT 180 SW in einem formsch?nen wie praktischen Geh?use mit seitlich integrierten Tragegriffen. Anschlüsse an der Ger?tefront und Rückseite liegen zurückgesetzt geschützt vor mechanischen Besch?digungen. Der klappbare Deckel mit seinem gro?en Farbdisplay schützt im geschlossenen Zustand die Bedienelemente, den Systemdrucker und den Drehsteller.
        ?Wurden vor etwa 20 Jahren, als wir in die Orbitalschwei?-Technologie eingestiegen sind, im Rohrbereich noch über 70% von Hand geschwei?t, sprechen wir heute von unter 5% Handarbeit“, sagt Orbitalum-Gebietsverkaufsleiter Josef Heckl. Das best?tigt auch Andree Müller: ?Nur noch die wenigen individuellen Schwei?stellen machen wir noch von Hand. Dem gegenüber stehen über 100.000 Orbitaln?hte im Jahr.“

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